Mit dem Projekt FaireKITA Baden-Württemberg wollen wir Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) langfristig im Elementarbereich verankern. Wir orientieren uns dabei am Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung, wie es die Agenda 2030 mit den 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen beschreibt.

FaireKITA Baden-Württemberg

Kindertagesstätten (KITAs), Kindergärten (KIGAs), Elterninitiativen und Familienzentren in Baden-Württemberg haben die Möglichkeit, sich als FaireKITA auszeichnen zu lassen!

Globales Lernen beginnt bereits im Kindergarten. Kinder können Vielfalt und einen achtsamen Umgang mit Mensch und Natur kennen und schätzen lernen. Kinder können die Herkunft der Waren, von denen sie umgeben sind, erkunden. Sie können einen Blick über den Tellerrand werfen z.B. zu Familien in anderen Teilen der Welt, die Baumwolle für unsere T-Shirts anbauen. Eltern und Erzieher*innen können Verantwortung übernehmen für einen fairen und nachhaltigen Konsum und einen wertschätzenden Umgang miteinander und mit unserer Umwelt. Nur wenn zukünftige Generationen von klein an für diese Inhalte sensibilisiert werden, kann dazu beigetragen werden, dass Themen einer nachhaltigen, global gerechten Gestaltung unserer Welt in den Mittelpunkt der Gesellschaft getragen werden. Eine Auszeichnung als FaireKITA schafft für die Einrichtung neue Möglichkeiten und Perspektiven mit Blick auf alle beteiligten Akteur*innen.

Im Rahmen des Projekts FaireKITA Baden-Württemberg bieten wir Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Kindergärten, Elterninitiativen und Familienzentren sowie Bildungseinheiten in Einrichtungen zu Themen des Globalen Lernens und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (z.B. im Ernährungsbereich und zum Thema "Woher kommt meine Kleidung") an. Unsere erfahrenen Multiplikator*innen kommen gerne auch in Ihre Einrichtung, um über das Projekt zu informieren und bei der Bewerbung zu beraten - sei es im individuellen Gespräch oder im Rahmen einer Teamsitzung oder eines Elternabends.

Förderhinweis

Gefördert durch Mittel des Landes Baden-Württemberg durch die Stiftung für Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)